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Corona Portraits

"Corona-Porträts" ist eine Fotoserie, die meinen persönlichen Umgang mit der Pandemie COVID-19 aus einer Kleinstadt in Westösterreich dokumentiert. Sie besteht aus 50 fotografisch komponierten Porträts, die über Live-Videoanrufe aufgenommen wurden und die Menschen in meiner unmittelbaren und nahen sozialen Umgebung und ihre Beziehung zu ihrem Zuhause illustrieren. Die Porträts wurden während der Monate der Quarantäne veröffentlicht, um ein Gefühl von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit zu verbreiten und um meine individuellen Erfahrungen mit der Krise zu dokumentieren.

2020
Alicia Olmos Ochoa, Stephanie Lee


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Der nächste Schritt des "Corona-Porträts"-Projekts ist die Realisierung einer Publikation, die nicht nur die Porträts, sondern auch einen reicheren Hintergrund des Projekts sammeln wird. Mit der Publikation soll eine Botschaft der Erzählung, des Geschichtenerzählens und der persönlichen Erfahrungen vermittelt werden, die ein größeres Publikum erreichen wird und die meiner Meinung nach für unsere Zeit sehr relevant ist.

Anhänge sind: -3 Beispiele von Corona-Porträts mit dem Namen der Porträtierten und dem Aufnahmedatum. Link 1 oder 2 für alle Porträts -Das Dossier zu diesem Antrag mit ausführlichen Informationen über die Idee des Projekts, die Absicht seiner Wirkung und erste Ideen für seine Realisierung. -Das Dokument mit detaillierten Informationen über unsere Biographie. Die Anhänge im Abschnitt "Kunstwerk(e)" sind: -3 Beispiele für die Präsentation der Corona-Porträts -Unsere beiden Lebensläufe

Kunstwerk(e)

Corona Portraits (2020)
Olmos Ochoa Alicia, Lee Stephanie
Foto
Die emotionale Wirkung der Portraits bewegt sich zwischen Melancholie, Einsamkeit und Sehnsucht.
Beim Betrachten sehen wir verlorene und etwas müde Blicke mit einer Mischung aus Akzeptanz der
Situation und Trauer. So spiegelten sich in den Portraits auch Gefühle wieder, die ich persönlich
während der Quarantänezeit empfand.
Die Publikation dient inhaltlich dazu, digitalen Räume zu dokumentieren und damit einen besonderen
Fokus auf die unsere zeitgenössischen Werkzeuge zur Kommunikation zu legen.
Diese Werkzeuge habe die einzigartige Zeit der Quarantäne sowohl gestaltet als auch begrenzt.
Das Internet hat die physischen Beschränkungen scheinbar überwunden, die während dieser Zeit allen
Individuen so starr auferlegt wurden. Die Sicherheit der Isolation führten jedoch auch zu einer
fehlenden Verbindung mit Menschen und der Sehnsucht nach Interaktion, die durch die Technologie
nur teilweise überbrückt werden konnte.
Fotografie, Publikation
Fotografie
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