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Between the lines

ongoing (wird laufend erweitert)

Manipulation als Machtinstrument beschäftigt mich schon seit mehreren Jahren immer wieder. Seit Ausbruch des COVID19 habe ich mich intensiv auf die Entwicklung und Verbreitung der Vireninfektion, die Berichterstattung, Falzahlen und kontroversen Expertenmeinungen fokussiert und festgestellt, dass ich, obwohl ich mich in der Rolle der objektiven Beobachterin glaubte, von diesem Thema so in den Bann gezogen wurde, dass mein künstlerischer Prozess erlahmte und meine Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurde. Um dieser Spirale zu entkommen habe ich angefangen zu zeichnen. Das radikale ‘schön Ausmalen’ als erstrebenswerte Tugend erinnert mich an meine Kindheit und versinnbildlicht heute die Ohnmacht gegenüber der herrschenden Situation.

2020
Astrid Welburn


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Master of arts in fine arts, major image practices, 2019, HSLU mit der Arbeit 'Wie Cham zur Schweizer Touristendestination Nummer Eins wurde'.

Kunstwerk(e)

Between the lines (2020)
Astrid Welburn
Zeichnung
diverse Zeichnungen, welche Bezug auf die mediale Verunsicherung nehmen
Aqua Paint Brush, Marker Pen Papier A4
Zeichnung
0.4
variabel, (3 m x 1,5 m)

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