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Dark times

Eine globale Krise, die übermächtig und bedrohlich wirkt, kann bei näherer Betrachtung auch positive Elemente zum Vorschein bringen. Neue Formen von Aktivitäten, ein Aufleben gemeinschaftlicher Emotionen oder auch eine Abkehr vom Alten können das Resultat von Krisen sein. Nur sollte man nicht den ersten Eindruck vorherrschen lassen, sondern sich auf ein nähere Interaktion einlassen.

Eine distanzierte, verallgemeinernde Sichtweise kann zu düsteren Szenarien führen, negative und unangenehme Gefühle auslösen. Könnte dann nicht ein Schritt nach vorne, Bewegung, ein näheres Hinschauen Abhilfe schaffen? Dieses Werk ist der visuelle Versuch, diesen Gedanken zu veranschaulichen und den Betrachter auf diese Thematik hinzuweisen, um dann schlussendlich positive Emotionen – und somit vielleicht auch Hoffnung – auszulösen.

2020
Sylwia Smoron


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Kunstwerk(e)

Dark times (2020)
Smoron Sylwia
Malerei
Bei den Werken von Sylwia Smoron kommt das prozesshafte Schichten und Übermalen zur Geltung – ein Austarieren von dreidimensionaler Wirkung durch Tiefenschichtung und unterschiedliche Farbmittel. Durch diese Anwendung von reliefartigen Strukturen mit divergierender Spachtelführung und verschiedenen Modellierpasten wollte Smoron die Formsprache des Kontrastes hervorheben. Der Wechsel zwischen grobem und feinem Material, matter und glänzender Farbe verleiht der Arbeit Leben, obwohl gänzlich in schwarzer Farbe gehalten. Auf den ersten Blick ein düsteres Bild – symbolisch für die Zeiten der Krise stehend – beim näheren Betrachten jedoch lösen die geometrischen Formen diesen Eindruck auf. Fast spielerische Elemente treten zum Vorschein – Glanz- und Glitzereffekte, die das Licht widerspiegeln oder unterschiedliche Reliefstrukturen, die Bewegung andeuten.
Acryl-Modellierpasten und -farben auf Leinwand
Monochrome Acrylmalerei
ca. 3kg
0.02 x 0.6 x 0.9 m

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