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Painting #8 (Persona)

Seit mehreren Jahren beschäftigen mich Fragen des Erinnerns und des Vergessens, des sich Verlierens und des sich Findens. So entstehen die «Paintings», die als Werkzyklus angedacht sind. Im Atelier werden in einem aufwändigen Performanz-Setting mit langsamen Malgesten Filmsequenzen sichtbar gemacht. Der Werkzyklus «Painting» bewegt sich zwischen Performance, Film und Malerei und ist keiner der genannten Kategorien zuzuordnen, befragt jedoch diese Medien in der Form, wie auch in der Installation (Monitor, Projektion) selbst.
Jedes einzelne Werk steht für sich allein.

«Painting #8» zeigt eine Schlüsselsequenz des Films «Persona» von Ingmar Bergmann. Diese Sequenz habe ich bewusst mit der Erfahrung durch die Corona-Pandemie und den Lockdown gewählt. Der Filmausschnitt und die Art und Weise der Bearbeitung (inkl. Tonebene) bilden zur Corona-Pandemie einen Echoraum.

2020
Ruth Baettig


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«INTERACTION», Verlag MetissePresse Genève, 2013
«VAGABONDAGE», Verlag Martin Wallimann; 2005
«…ich zähle die Steine bis ans Ende der Strasse…», NIMROD-Literaturverlag Zürich 2002
«SCHEINT», Giessen/Deutschland 2000
«MEDIA-SKULPTUR», Schweizerische Videobiennale 1996
«MEMENTO», Altdorf (CH) 1995

«Painting #8» (Persona) ist noch bis zum 6. September 2020 im Museum Sankt Urbanhof zu sehen. Es sind weitere Filme von anderen Filmmacher*innen in Bearbeitung. 2019 wurde «Painting #3» (Il Deserto Rosso) von Michelangelo Antonioni realisiert. Diese Installation wurde als Projektion im Kunstmuseum Luzern gezeigt.

Kunstwerk(e)

Painting #8 (Persona) (2020)
Ruth Baettig
Installation
video
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variabel

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