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Law of Corona (Teil 2)

Die Law of Corona Werke laden zum Überlegen ein, ob die weltweiten Lebens-Einschränkungen in Folge des COVID-19 Ausbruchs rechtens und oder nötig waren und ob die Demokratie in der Welt unter dem Schritt gelitten hat.
Ursprünglich waren die Werke nicht richtend, nur fragend gedacht.
Trotzdem wurden die Bilder eine Kritik.

Die Schriftzüge sind mehrheitlich in Englisch, da sich die Kunstwerke nicht auf ein spezifisches Land beziehen. Ich bin zuversichtlich, dass die Schweiz nach Corona wieder zur gewohnten Demokratie finden wird, doch in vielen Ländern könnten willkürliche Regeln hängen bleiben und Rechte über die Notzeit hinaus beschneiden.
Die teilweise fragwürdigen Lockdowns haben die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen weltweit für immer zerstört. Die UNO rechnet mit bis zu ¼ Milliarde Hungertote in den kommenden Monaten.

Weiterführende Gedanken auf Englisch unter den Links zu meinem Blog.

Als Untergrund aller Arbeiten wählte ich Rechtsbücher und Gerichtsentscheide.

2020
Antonio Wehrli


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Für eine Ausstellung aller „Law of Corona“ Werke besteht ein Ausstellungskonzept mit Multimedia- und weiterführendem Programm. Momentan sind fünf Werke vollendet. Weitere sind in Bearbeitung.

Kunstwerk(e)

Outbreak (2020)
Wehrli Antonio
Installation
Visuell brechen die Gesetzesbücher wie ein Virus aus. Mit dem Ausbruch von SARS-CoV-2 verbreiten sich Krankheit und Tod in der ganzen Welt. Was folgt sind viele richtige aber auch viele falsche Entscheidungen, Berechnungen und Nachrichten.
Welche Entscheide wurden vor und während dem Ausbruch richtig gefällt, welche falsch?

Obwohl die Medien bereits im Januar Angst verbreiteten mit jeder neuen Anzahl von Infektionen in China, wurde der Gefahr wenig Aufmerksamkeit geschenkt, ganz im Sinne von: das muss "FAKE" sein. Der Westen hatte rund 2 Monate Zeit sich vorzubereiten, doch erwartete man nicht, dass das Virus hier in Europa oder den USA ebenso hart oder härter wüten würde als in China.
Plötzlich starben Menschen in Italien und die propagierte Angst wurde greifbar: also doch "REAL"? Nun mussten Hals über Kopf Lockdowns beschlossen werden, da dies in China funktioniert hatte.

Die Demokratie blieb auf der Strecke.
Spray auf Büchern auf Holz
Spray auf Büchern auf Holz
etwa 25 kg
variabel, wenigstens 4 m x 0.18 m x 2.6 m

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Lockdown (2020)
Wehrli Antonio
Installation
Der teilweise Shutdown in der Schweiz war problematisch, doch werden die Folgen von einer Mehrheit der Bevölkerung und dem Land gemeistert werden. In vielen anderen Ländern kreierte der komplette Stillstand oder Lockdown ungeahnte Probleme.

Rechtlich waren die Lockdowns fragwürdig. Die Folgen sind gravierend:
UNICEF berichtet, dass wegen der Lockdowns neu gegen 30'000 Kinder täglich an Hunger sterben. Die UNO schätzt, dass in den kommenden Monaten über 1/4 Milliarde Menschen an Hunger sterben werden.
Diese Tragödie wird nicht oder nur als Randerscheinung thematisiert.

Auch in der 1. Welt kreierte der Lockdown mehr Probleme als er zu lösen vermochte. Psychische Probleme, verspätete Operationen oder Behandlungen von nicht lebensbedrohlichen Krankheiten, soziale Unruhen, erschütternde Arbeitslosigkeit, usw.

Die Lockdowns sollten pro Land und Ort individuell analysiert werden – dazu lädt dieses Kunstwerk ein.
Spray auf Büchern auf Holz
Spray auf Büchern auf Holz
etwa 15 kg
1.2 m x 0.15 m x 1.1 m

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Law – canceled (2020)
Wehrli Antonio
Installation
Die Corona Krise erschuf eine Parallelwelt an neuen Gesetzen, die teilweise fragwürdig waren und deren Umsetzung oftmals noch fragwürdiger waren.

Demokratische Grundrechte wurden kategorisch verboten, selbst wenn die Umsetzung dieser Grundrechte keine Gefahr für das Allgemeinwohl gewesen wäre.

In der Schweiz wurden Menschen verzeigt und gebüsst, die mit einem Schild allein auf dem Boden sassen und eine Mahnwache hielten. Eine Einzelperson verstiess gegen das Demonstrationsverbot wegen dem kleinen Papierstück.
Wer in Spanien zu zweit im Auto sass auf dem Weg zum Laden, selbst bei Personen des gleichen Haushalts, wurde mit EUR 1500 gebüsst.
Kinder in vielen Ländern durften für fast zwei Monate lang nicht ins Freie.
Alte und Gebrechliche wurden eingesperrt.
Pressefreiheit wurde behindert.
usw.
Spray auf Büchern auf Holz
Spray auf Büchern auf Holz
etwa 15 kg
1.14 m x 0.08 m x 0.97 m

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Keine Solidarität in Möhlin (2020)
Wehrli Antonio
Installation
Eine persönlicherere Arbeit:

„Möhlin“ steht für all die Orte oder Menschen, die selbst in Krisenszeiten keine Solidarität zeigen. Nicht nur die ersten Gedanken einer unsolidarischen Person beziehen sich auf deren eigene Sicherheit und Bedürfnisse, sondern auch die zweiten und dritten. Es steht für Menschen, die sich nicht sicher fühlen, obwohl sie alles haben, was sie brauchen. Aus dieser Unsicherheit heraus können sie keine helfende Hand bieten.

Warum ich den Namen des Dorfes Möhlin gewählt habe, um diese unsolidare Person oder Ort vorzustellen, erkläre ich hier stark verkürzt:

Meine Familie und ich sind wegen Corona in der Schweiz gestranded. Ein zu vermietendes grosses Haus in Möhlin wurde an ein kinderloses Paar mit regulärem Einkommen vermietet anstelle an – eine Künstler-Familie ohne reguläres Einkommen und ohne Betreibungsauszug.
Weitere Details unter dem Link zu meinem Blog:
https://www.a-w.ch/single-post/2020/06/30/Antonio-Wehrli---Law-of-Corona---Part-2
Spray auf Büchern auf Holz
Spray auf Büchern auf Holz
15 kg
0.95 m x 0.1 m x 1.11 m

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